Zur Verstärkung suche ich eine (n) Fachärztin /Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe in Teilzeit.
Gerne auch Wiedereinsteiger (in) nach der Babypause!
Das Pensum umfasst 2-3 Tage pro Woche.


Ihr Profil:
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Ich bin davon überzeugt, dass Brustimplantate schwer krank machen können.
Dies kann unabhängig vom Implantat-Hersteller und unterschiedlich früh oder spät auftreten, sowohl bei reinen Silikonimplantaten als auch bei jenen, die mit Kochsalz-Lösung gefüllt sind.
Jeder Mensch hat seine individuelle Genetik und dementsprechend geht der Körper mit den Fremdstoffen, die sich in den Implantaten befinden, unterschiedlich um.
Die Symptomatik der erkrankten Frauen ist sehr uneinheitlich. Häufig wird über Abgeschlagenheit, Migräne, Herzrasen, plötzliche Nahrungsmittel-unverträglichkeiten, Brain Fog (Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen), Gelenkschmerzen, Taubheitsgefühle oder eine unerklärliche Gewichtszunahme berichtet.
Viele Frauen haben eine regelrechte Ärzteodyssee hinter sich und da keine objektivierbaren Befunde erhoben werden können, wird das Krankheitsbild oftmals als psychosomatisch abgetan.
Es gibt derzeit noch keinen einheitlichen Labor-Parameter, der die „Breast Implant Illness“ beweist. Ebenso wenig existiert noch kein ICD-10-Code, wodurch die Erkrankung klassifiziert und somit durch die WHO anerkennt würde.
Am ehesten findet sich eine auffällige Schwermetallbelastung. Platin wird bei der Herstellung der Implantate als Katalysator benutzt, um Silikate zu Silikonverbindungen zu vernetzen. Hierdurch wird die typische Konsistenz erreicht. Platin kann im Urin nachgewiesen werden, idealerweise mittels Provokationstest durch Chelatbildner. Ansprechpartner hierfür sind Umweltmediziner.
Bei den meisten Aufklärungsgesprächen vor der Brustvergrößerung ist nur von „dem Silikon“ die Rede. Neben verschiedenen Silikonverbindungen gibt es aber noch viele weitere Inhaltsstoffe, die alles andere als unbedenklich sind. Interessanterweise existieren keine offiziellen Listen über die wirklichen Inhaltsstoffe der verschiedenen Implantate.
Die Bestandteile von Silikonhülle und Kern unterliegen angeblich „strengsten Unternehmensgeheimnissen“ – die Frage ist nur: warum?!

Viele Implantat-Trägerinnen berichten, dass Ihnen eine lebenslange Haltbarkeit der Produkte mündlich zugesagt wurde. Verwunderlich ist, dass trotz der proklamierten hohen Sicherheit und Langlebigkeit der Implantate keine langfristigen Gewährleistungen durch die Hersteller angeboten werden. Oft wird auf die Unzerstörbarkeit der Silikonkissen im Falle einer extremen mechanischen Belastung hingewiesen („LKW-Versuch“). Letzteres mag für nicht-implantierte Silikonkissen gelten aber nicht für jene, die einem Immunsystem ausgesetzt sind.
Desweiteren wird die Kapselfibrose erwähnt, welche ich persönlich für die geringfügigste aller Komplikationen halte. Die Kapselbildung ist ein Versuch des Körpers, sich vor dem Fremdmaterial zu schützen, was ihm langfristig leider nicht gelingt:
Silikon-Bleeding („Gelbluten“) beschreibt Austritt von Silikon-Nanopartikeln oder noch größeren Mengen, die sich zunächst in den umliegenden Lymphknoten absiedeln. Dies ist auch bei intakten Implantaten der Fall: etwa 3-4 Jahre nach der Implantation kann Silikon mittels MR-Spektroskopie in der Leber nachgewiesen werden.
Histologische und toxikologische Untersuchungen des Kapselgewebes zeigten eine massive Entzündung und eine Anreicherung von giftigen Chemikalien. Die Bildung eines sogenannten Biofilms im Kapselgewebe ist eine Überlebensstrategie für krankmachende Bakterien, die sich dadurch der körpereigenen Immunabwehr und der antibiotischen Bekämpfung entziehen und eine chronische Entzündung verursachen. Schimmelpilze finden sich besonders häufig in Implantaten mit Kochsalzfüllung.
Mit einer Ruptur ist ein Platzen der Implantathülle gemeint. Wenn zeitgleich der Implantatinhalt bereits leicht verflüssigt ist (was nicht selten vorkommt), kann sich das Silikon schnell im umliegenden Gewebe verteilen und starke lokale Reaktionen auslösen. Rupturen können teilweise mittels Bildgebung festgestellt werden, aber eine unauffällige Bildgebung kann eine Ruptur nicht mit letzter Sicherheit ausschließen. Dies ist nur intraoperativ sicher möglich.
Krebs: Bei sogenannten texturierten Implantaten (= mit angerauter Oberfläche) besteht das Risiko für das BIA-ALCL („Brust-Implantat-assoziiertes Lymphom).
Sowohl bei intakten als auch bei rupturierten Implantaten wird aufgrund der enormen Mengen an Fremdmaterial lokal und systemisch das gesamte Immunsystem dauerhaft in höchstem Maße irritiert. Eine kürzlich veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit zeigte einen signifikanten Zusammenhang zwischen Silikonimplantaten und Autoimmunerkrankungen, insbesondere für Sklerodermie und Sarkoidose .
Falls Sie einen Brustaufbau mit Implantaten in Erwägung ziehen, berate ich Sie gerne, damit Sie auf der Basis einer ausführlichen und vollständigen Aufklärung eine Entscheidung treffen können.
Falls Sie bereits Implantate und unerklärliche Beschwerden haben, empfehle ich Ihnen eine dringende Abklärung!

Gerne bespreche ich mit Ihnen:
  • Zusammenhänge zwischen Symptomen und Brustimplantaten
  • Möglichkeiten und Grenzen der Bildgebung
  • Veranlassung von sinnvollen Labortests
  • Die Notwendigkeit einer sauberen Explantation (En-bloc-Verfahren)
  • Möglichkeiten der Analysen des Implantatmaterials
  • ALCL / Brust-Implantat-assoziiertes Lymphom: Symptome und Diagnostik
  • Möglichkeiten der Entgiftung
  • Alternativen zum Brustaufbau mit Silikon
  • Ihre Rechte als Patient (dies ersetzt keine juristische Beratung)

Es besteht auch die Möglichkeit einer telefonischen Beratung.
Auf Wunsch führe ich eine Brust- bzw. Implantatsonographie durch.
Gerne können Sie sich mit Ihrem Anliegen bzw. zur Klärung der zu erwartenden Kosten per Email an mich wenden (Kontaktformular)!
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