Krebsfrüherkennung

Diese Untersuchung umfasst die körperliche Untersuchung mit Tastbefund von Unterleib und Brust sowie die Entnahme eines Zellabstriches vom Muttermund. Dieser kann wahlweise mittels konventionellem Verfahren oder der hochwertigeren sogenannten Dünnschichtzytologie (Thin-prep) untersucht werden.

Ein Test auf HPV (humanes Papillomvirus) als Mitursache von Gebärmutterhalskrebs ist insbesondere bei einem auffälligen Abstrichergebnis sinnvoll.

Wenn die Abstrichergebnisse über einen länferen Zeitraum auffällig sind, wird eine Kolposkopie, d.h. eine genauere Untersuchung des Gebärmutterhalses, ´durchgeführt und gegebenenfalls kleine Gewebeproben entnommen.

Auf Wunsch werden Gebärmutter, Eierstöcke und/oder die Brust zusätzlich mit Ultraschall untersucht, weil hiermit auch Veränderungen gesehen werden können, die (noch) nicht tastbar sind.

Darüber hinaus sind Vorsorgetermine auch eine gute Gelegenheit, sich über die präventiven Möglichkeiten, d.h. dem Vorbeugen von Krebserkrankungen zu informieren:  
Wie kann das Krebsrisiko durch Änderung der persönlichen Lebensweise gesenkt werden? Habe ich aufgrund von Erkrankungsfällen in meiner Verwandtschaft ein erhöhtes Krebsrisiko und wie gehe ich damit um?

Und: Welche weiteren Angebote zur Früherkennung gibt es?

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